Inline-skaten, mit Sicherheit Spaß haben

Man sieht es immer wieder, da sind sichere geübte Inline-Skater mit kompletter Schutzausrüstung, oft sind es aber gerade die nicht so sicheren die fast nackt fahren und dann gibt es noch die Coolen denen solche Dinger nur lästig erscheinen.
Na ja vielleicht ist das ja cool, aber sind denn kaputte Knochen auch so cool?
Verletzungsmuster beim Inlineskating
Rumpf/Hüfte 11%
Kopf/Hals 16%
Beine/Füße 26%
Arme/Hände 32%
sonstiges 15%
Quelle:*2
Die meisten Verletzungen betreffen Arme und Beine die schwersten dagegen den Kopf. Mit einer vernünftigen Schutzausrüstung und einer kontrollierten Fahrweise wären sie aber oft vermeidbar. Sicher ein Sturz, das kann jeden einmal passieren, manchmal ist es sogar gut um schlimmeres zu vermeiden. Es hat seinen Grund das absichtliches, kontrolliertes fallen als Notstop bezeichnet wird, hier sind wir aber wieder beim Thema Schützer, denn ohne sie geht so etwas einfach nicht.
 
Genauso wichtig ist aber eine vorausschauende Fahrweise, was nützt der schönste Sturz wenn man anschließend unter die Räder gerät? Die beste Schutzausrüstung ist doch sinnlos wenn der Verstand aussetzt. Selbst Überschätzung ist eine der Hauptursachen für schwere Verletzungen, was nützen denn Protektoren wenn man mit einen Auto zusammenstößt weil man seine Fähigkeiten überschätz. Nur wer sicher und beweglich auf den Inlinern ist, gut bremsen kann und in brenzligen Situationen die Übersicht behält sollte schnell fahren. Denn das gehört zum guten skaten einfach dazu.
Der Laternen-, Ampel- oder Verkehrs Schildermasten-Stop. Eine vor allen bei Anfängern beliebte Bremstechnik. Man sucht sich einen geeigneten Mast (zur Not tut es auch ein Baum) und fährt auf ihm zu, danach erfolgt eine Umklammerung wodurch die Bremswirkung erzielt wird. Aber Vorsich, ist die Geschwindigkeit zu hoch kann es zu schlimmen Verletzungen kommen!

 
Bremsen sollte man mit den Stopper oder den Rollen, bestimmt nicht an irgendwelchen Masten. Wer Schwierigkeiten damit hat sollte es zunächst einmal üben, das gilt gilt auch für das kontrollierte fallen. Wer sich öfter mal blaue Flecken am Po abholt sollte an seiner Fahrtechnik arbeiten (gilt überhaupt für Stürze nach hinten). In fast jeder Stadt werden Kurse angeboten wo man es unter fachkundiger Leitung lernen kann. Wenn dieses dann auch noch gepaart wird mit einer kontrollierten, vorausschauenden Fahrweise steht den richtigen Inline Spaß eigentlich nichts mehr im Wege.
Inline das bedeutet mit Sicherheit Spaß haben.

Quelle:
*2: Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Nordrhein-Westfalen
http://www.loegd.nrw.de/1pdf_dokumente/2_gesundheitspolitik_gesundheitsmanagement/gesundheitspolitik_land-nrw/sportunfaelle.pdf

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